Charles conducts Mozart Gala with Philharmonie SWF featuring harpist Jana Bouzkova and flutist Lukasz Dlugosz

January 27, 2018

 

 

Philharmonie Südwestfalen

Charles Olivieri Munroe – Leitung

Łukasz Długosz – Flöte

Jana Boušková – Harfe

 

Ticketverkauf

 

Mozart

Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620

Mozart

Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299

Mozart

Ouvertüre zu „Idomeneo“ KV 366

Mozart

Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“

 

https://www.konzerte-tuebingen.de/konzerte/philharmonie-suedwestfalen-mozart-gala

 

»So schön wie Mozart können wir heute nicht mehr schreiben, was wir jedoch können, das ist: Uns bemühen, ebenso rein zu schreiben, als er schrieb.« (Johannes Brahms)
Es ist unmöglich, die Welt der Klassik auch nur am Horizont zu erblicken, ohne mit dem Blick den Leuchtturm Wolfgang Amadeus Mozart gestreift zu haben.
Nur 35 Jahre hat er gelebt, aber sein Vermächtnis ist gigantisch. Gut zwei Monate vor seinem Tod wurde die »Zauberflöte« uraufgeführt, sie zählt heute zu den bekanntesten Opern der Welt. Zehn Jahre zuvor schrieb Mozart seinen »Idomeneo«, über 250 Kompositionen liegen dazwischen. Diese Oper wurde übrigens im Münchener Residenz-Theater 1781 uraufgeführt – hier konzertierte die Philharmonie Südwestfalen 235 Jahre später mit großem Erfolg!
Zu einer Hochzeit im Hause Siegmund Haffner bestellte das Oberhaupt der Familie bei Mozart eine Serenade. Diese muss dem Auftraggeber so gut gefallen haben, dass wenige Jahre später ein erneuter Kompositionsauftrag an das junge Musikgenie erging. Eigentlich hatte der gar keine Zeit dazu – er befand sich mitten in den Vorbereitungen zur »Entführung aus dem Serail«. Aber eine Ablehnung der sicher gut dotierten Order kam nicht in Frage. Heraus kam trotz des Zeitdrucks eine reife, ausgefeilte und innovative Sinfonie. Was wären Künstler ohne Mäzene und wie viele Werke würden ohne sie gar nicht das Licht der Welt erblicken?
Das einzige Werk, das Mozart für Harfe schrieb, ist das Doppelkonzert für Flöte und Harfe. Es entstand während seiner dritten Parisreise und wieder hatte eine Familie die Hände im Spiel: Der Herzog von Guines spielte selber die Flöte. Seine Tochter beherrschte die Harfe und nahm bei Mozart Kompositionsunterricht. In der Kombination dieser beiden Instrumente gibt es so gut wie keine weiteren Stücke – erstaunlich, wenn man bedenkt, wie stimmig die Mischung erklingen kann!

 

 

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